Krypto-Superzyklus 2026: Bitcoin über 150.000 USD erwartet

Das Wall-Street-Brokerhaus Bernstein prognostiziert für 2026 einen „Tokenisierungs-Superzyklus“, der die nächste Wachstumsphase für Kryptowährungen einläuten könnte. Analysten sehen nach einem erwarteten Tiefpunkt Ende 2025 Kaufgelegenheiten in krypto-bezogenen Aktien.

Ein Superzyklus beschreibt eine längere Periode überdurchschnittlichen Wachstums und hoher Renditen für Anlageklassen wie Kryptowährungen. Im Kontext der Tokenisierung markiert dies eine Ära grundlegender technologischer Fortschritte, sich wandelnder Marktbedürfnisse und zunehmender Akzeptanz. Tokenisierung wandelt Rechte an Vermögenswerten digital in Blockchain-basierte Token um.

Bernstein erwartet, dass das Jahr 2026 den Beginn dieses Superzyklus kennzeichnet. Für Bitcoin wird ein Kurs von 150.000 US-Dollar im Jahr 2026 prognostiziert, mit einem möglichen Höhepunkt von 200.000 US-Dollar im Jahr 2027.

Das Angebot an Stablecoins soll 2026 um 56 % auf 420 Milliarden US-Dollar ansteigen, angetrieben durch Kryptomärkte und Fintech-Integration.

Die Tokenisierung von Real-World Assets (RWAs) könnte sich von 37 Milliarden US-Dollar (2025) auf 80 Milliarden US-Dollar (2026) mehr als verdoppeln. Der Anteil der Aktien-Tokenisierung am gesamten Blockhain-Wert (TVL) soll von 2 % auf 16 % wachsen. Globale Banken planen eigene Blockchain-Tokenisierungsprogramme. Regulatorische Klarheit und institutionelle Akzeptanz, wie durch Änderungen bei Rechnungslegungsstandards erleichtert, fördern diesen Trend.

Das Volumen auf Prognosemärkten wird für 2026 mit 70 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was eine Umsatzchance für Market Maker und Börsen darstellt.

Bernstein identifiziert Unternehmen wie Robinhood, Coinbase, Figure und Circle als vielversprechende „Tokenisierungs-Proxys“, die von diesen Entwicklungen profitieren könnten.