Das Jahr 2025 markierte einen traurigen Höchststand bei gescheiterten Kryptowährungsprojekten. Mit über 11,6 Millionen Token, die ihren Handel einstellten, hat der Markt eine beispiellose Zahl von Ausfällen erlebt. Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Projekte, sondern wirft ein Schlaglicht auf die Volatilität des gesamten Sektors.
Ein „toter Token“ oder eine „Dead Coin“ wird als ein Token definiert, der zuvor aktiv gehandelt wurde, aber keine Handelsaktivität mehr aufweist. Solche Token verlieren ihren Wert, ihre Nützlichkeit oder die Unterstützung durch ihre Community und werden dadurch auf dem Kryptowährungsmarkt obsolet.
Das Jahr 2025 war außergewöhnlich für Krypto-Ausfälle, denn 86 Prozent aller Token-Totalausfälle zwischen 2021 und 2025 entfielen auf dieses eine Jahr. Zum 31. Dezember 2025 waren über die Hälfte (53,2 %) aller seit 2021 auf GeckoTerminal gelisteten Kryptowährungen gescheitert. Allein im vierten Quartal 2025 beendeten rund 7,7 Millionen auf GeckoTerminal gelistete Token den aktiven Handel.
Verglichen mit 2024, als rund 1,3 Millionen Projekte scheiterten, und nur 2.584 im Jahr 2021, zeigt sich ein dramatischer Anstieg der Ausfälle im Jahr 2025.
Ein zentraler Auslöser für diese Entwicklung war ein Markteinbruch am 10. Oktober 2025, bei dem Krypto-Hebelpositionen im Wert von über 19 Milliarden US-Dollar innerhalb eines Tages liquidiert wurden. Dieser starke Rückgang der Überlebensfähigkeit von Token wird mit den umfassenden Marktturbulenzen des Jahres 2025 in Verbindung gebracht.
Besonders betroffen war der Memecoin-Sektor. Ein wesentlicher Faktor für die hohe Ausfallrate war die stark gestiegene Anzahl neu emittierter Kryptowährungen. Die Zahl der auf GeckoTerminal gelisteten Token stieg von etwa drei Millionen Ende 2024 auf rund zwanzig Millionen Ende 2025. Die Einführung von Solana-basierten Memecoin-Launchpads wie pump.fun beschleunigte diese Entwicklung zusätzlich, da die einfache Erstellung von Token zu einer Vielzahl von Projekten mit geringem Entwicklungsaufwand führte.




