Innerhalb von vier Monaten haben US-gelistete Spot Bitcoin- und Ether ETFs Zuflüsse von mehr als 9 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Dies signalisiert einen nachlassenden institutionellen Glauben an digitale Assets und spiegelt eine deutliche Korrektur am Kryptomarkt wider. Die Daten stammen von SoSoValue und zeigen einen Trendwechsel nach anfänglichem Optimismus.
Die genauen Abflüsse belaufen sich auf 6,39 Milliarden US-Dollar aus Bitcoin-ETFs und stellen die längste monatliche Verlustserie seit der Einführung im Januar 2024 dar. Ether-ETFs waren ebenfalls betroffen und verzeichneten im gleichen Zeitraum Abflüsse von 2,76 Milliarden US-Dollar.
Diese signifikanten Kapitalabflüsse korrelieren mit deutlichen Preisrückgängen. Bitcoin hat sich seit seinem Höchststand im Oktober 2025 von über 126.000 US-Dollar auf rund 67.000 US-Dollar fast halbiert. Ether verlor sogar über 60 %, nachdem er im August des Vorjahres Höchststände von über 4.950 US-Dollar erreicht hatte.
Nach ihrer Einführung Anfang 2024 galten Spot-ETFs als klare Indikatoren für institutionelle Aktivität. Investitionen flossen im Jahr 2024 und nach den US-Wahlen in Milliardenhöhe, was zu einem damaligen Bullenlauf beitrug.
Die Nachfrage ließ nach dem Absturz Anfang Oktober 2025 nach, der vermutlich auf Preisineffizienzen an der Offshore-Börse Binance zurückzuführen war.
Die Daten von SoSoValue beleuchten die Volatilität und das wechselnde Interesse institutioneller Investoren an Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, selbst nach der Einführung regulierter Anlageprodukte.




