Magnificent Seven lehnen OKX-ICE Plattform ab

Alle sieben Technologiegiganten der sogenannten Magnificent Seven haben Einspruch gegen die geplante tokenisierte Aktien-Plattform von OKX-ICE eingelegt. Damit ist die Gesamtzahl der Unternehmen, die der Plattform eine Absage erteilt haben, auf 67 gestiegen.

Mit der Aufnahme von Apple und Meta Platforms in eine aktualisierte Mitteilung vom 5. November haben nun sämtliche Top-Konzerne der Magnificent Seven ihren Einspruch erklärt. Zuvor hatten bereits Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia und Tesla entsprechende Schritte unternommen. Diese Unternehmen machen einen großen Anteil am Wert des S&P 500 aus.

Die Gesamtzahl der ablehnenden Unternehmen wuchs von anfangs neun Unternehmen am 15. Oktober auf 56 am 2. November und schließlich auf 67. Zu den neu hinzugefügten Firmen gehören neben Apple und Meta unter anderem Home Depot, Boeing, Palantir und Super Micro Computer.

Gemäß einer SEC-Ausnahme muss eine Handelsplattform ein Unternehmen benachrichtigen, bevor sie tokenisierte Aktien anbietet. Bei Einspruch innerhalb von 30 Tagen darf die Aktie nicht gehandelt werden.

Einige Unternehmen tauchen nicht auf der Einspruchsliste auf. Dazu gehören crypto-freundliche börsennotierte Firmen wie Coinbase, Robinhood und Strategy sowie Berkshire Hathaway, Visa und Exxon Mobil. Ob OKX-ICE diese Firmen benachrichtigt hat, bleibt unklar.

Bei dem Projekt OKX-ICE TSV handelt es sich um ein Joint-Venture zwischen dem NYSE-Eigentümer Intercontinental Exchange und der US-Holding von OKX. Geplant ist der Handel tokenisierter US-Aktien rund um die Uhr auf der XLayer-Blockchain über einen externen Tokenizer.

Da die größten Namen des Marktes abgesagt haben, ist derzeit unklar, welche großen Aktien die Plattform zum Start überhaupt anbieten kann. Die bisherigen Mitteilungen listen die geplanten Token nicht auf.