Die On-Chain-Analyseplattform Santiment hat im Memecoin-Markt Anzeichen für eine Kapitulation entdeckt, was auf einen möglichen Tiefpunkt hindeuten könnte. Diese Entwicklung tritt inmitten eines breiteren Krypto-Marktrückgangs auf, bei dem auch Bitcoin und andere Altcoins betroffen sind. Viele Händler sehen die Meme-Ära als beendet an, was historisch oft ein konträrer Indikator sein kann.
Santiment beschreibt eine „Kapitulation“ als eine Phase, in der Anleger aus Angst vor weiteren Verlusten ihre Bestände liquidieren. Wenn der Markt als „tot“ angesehen wird, kann dies laut Santiment ein klassisches Kapitulationssignal sein. Die Plattform betont, dass Märkte oft entgegen den Erwartungen der Mehrheit handeln und ein Sektor dann Beachtung finden kann, wenn er abgeschrieben wird.
Die kollektive Akzeptanz des „Endes der Meme-Ära“ ist ein klassisches Kapitulationssignal, und es ist oft der konträre Zeitpunkt, auf einen Sektor zu achten, wenn dieser vollständig abgeschrieben wird.
Die Gesamtmarktkapitalisierung der Memecoins ist in den letzten 30 Tagen um 34,04 % auf 31,02 Milliarden US-Dollar gesunken. Dieser Rückgang fand statt, während Bitcoin am 3. Februar 2026 einen Tiefststand nahe 60.000 US-Dollar erreichte, was der niedrigste Wert seit Oktober 2024 war.
In den sozialen Medien macht sich eine wachsende „Nostalgie“ und die Ansicht, der Memecoin-Sektor sei dauerhaft tot, breit. Santiment beobachtete eine vorherrschende Angst im Kryptomarkt, mit deutlich mehr bärischen als bullischen Kommentaren. Dieses anhaltende Misstrauen wird als positives Zeichen für eine nachhaltige Erholung gewertet, selbst wenn die Preise steigen.
Analysten erwarten für die nächste Altcoin-Saison eine selektivere Entwicklung. Anders als in früheren Zyklen könnten nur ausgewählte Kryptowährungen Gewinne verzeichnen, anstatt einer breiten Rallye. Innerhalb der Top-100-Kryptowährungen waren die Memecoin-Gewinne der letzten sieben Tage meist gering, mit Ausnahme von Pippin (PIPPIN), das um 243,17 % stieg.




