Metaplanet: Japans MicroStrategy aggressiv im Bitcoin-Ausbau

Das japanische Unternehmen Metaplanet (TSE:3350) plant eine signifikante Kapitalerhöhung, um seine Bitcoin-Bestände weiter auszubauen und bestehende Schulden zu tilgen. Mit dieser strategischen Neuausrichtung positioniert sich Metaplanet aggressiv im Kryptowährungsmarkt und wird zunehmend mit MicroStrategy verglichen.

Metaplanet beabsichtigt, durch ein neues Aktienangebot und Aktienbezugsrechte im Rahmen einer Drittplatzierung rund 20,7 Milliarden Yen, was etwa 137 Millionen US-Dollar entspricht, einzunehmen. Die Genehmigung dieser Kapitalerhöhung durch den Vorstand soll primär der Stärkung der Bitcoin-Bestände des Unternehmens dienen sowie der Tilgung bereits ausgegebener Stammaktien-Anleihen.

Ursprünglich im Hotelgewerbe tätig, hat Metaplanet eine umfassende strategische Transformation durchlaufen und sich zu einem auf Bitcoin fokussierten Treasury-Unternehmen entwickelt. Diese Umwandlung wurde durch die Insolvenz der Tochtergesellschaft Red Planet Hotels Japan im Mai 2024 abgeschlossen.

Das Unternehmen verfolgt ein aggressives Bitcoin-Modell und wird oft als die asiatische Antwort auf MicroStrategy bezeichnet.

Bereits im September 2025 genehmigten die Aktionäre eine Kapitalerhöhung von bis zu 884 Millionen US-Dollar mit dem Ziel, bis 2027 über 210.000 Bitcoin zu halten. Metaplanet zählt derzeit mit über 20.136 Bitcoin zu den größten institutionellen Bitcoin-Haltern in Asien und gehört global zu den Top Sechs.

Diese jüngste Kapitalmaßnahme unterstreicht Metaplanets fortgesetzte Verpflichtung, seine Bitcoin-Positionierung im Markt zu festigen und strategisch weiter auszubauen.