Der Gründer von MicroStrategy, Michael Saylor, wird in kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein aufgeführt. Die Enthüllungen basieren auf E-Mail-Korrespondenz, die Saylors Namen mehrmals beinhaltet.
Die Erwähnungen von Saylors Namen stammen hauptsächlich aus der Korrespondenz zwischen dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und der PR-Beraterin Peggy Siegal. Siegal agierte laut der New York Times als Vermittlerin für hochkarätige Veranstaltungen im Netzwerk von Epstein.
Der erste Kontakt zwischen Saylor und Siegal fand im März 2010 statt, als Siegal den damals 45-jährigen Gründer einer Computerfirma traf. Im Anschluss wurde Saylor zu mehreren Veranstaltungen eingeladen, unter anderem zu den Filmfestspielen in Cannes.
Sie bezeichnete ihn als einen ‚totalen Creep‘ und schrieb weiter: ‚Er hat gar keine Persönlichkeit, in etwa wie ein Zombie auf Drogen‘.
In einer E-Mail vom Mai 2010 äußerte Siegal kritische Ansichten zu Saylors Charakter. Sie äußerte Bedenken hinsichtlich seines sozialen Verhaltens und erklärte, dass sie nicht einfach sein Geld nehmen könne, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen, da er kein Gefühl für soziales Benehmen habe. Der genaue Kontext des erwähnten Geldes und was mit einem ‚besseren Leben‘ gemeint war, bleibt unklar.
Ein weiterer Datensatz enthält eine E-Mail von einem geschwärzten Absender an Jeffrey Epstein. In dieser Nachricht werden private Details besprochen und erwähnt, dass die Person bei einem ‚Typen namens Michael Saylor‘ übernachten werde. Das US-Justizministerium hat betont, dass Schwärzungen dem Schutz der Opfer und ihrer Familien dienen.




