Laut Mike Silagadze, CEO von ether.fi, werden Neobanken eine Schlüsselrolle für das Wachstum von Ethereum im Jahr 2026 spielen. Er prognostiziert eine Verschiebung von spekulativen Elementen hin zu alltagsnahen Finanzprodukten.
Silagadze sieht 2025 als ein entscheidendes Jahr für Ethereum, geprägt von institutioneller Akzeptanz. Während ETFs im Staking-Bereich noch limitiert sind, haben Digital Asset Treasuries (DATs) schneller Fortschritte gemacht und bereits in ether.fi investiert, was sich positiv auf den Ether-Preis auswirkte. Von einem Tiefststand von 1.472 USD im April 2025 stieg Ether während des DAT-Trends auf 4.832 USD an.
Für 2026 konzentriert sich Silagadzes Erwartung auf die Weiterentwicklung des Ethereum-Finanzökosystems. Er hebt die schnell wachsende Bewegung der Kryptoneobanken hervor, in die viele Unternehmen eintreten und Erfolge verzeichnen. Diese Plattformen werden als wichtiger Weg zur nachhaltigen Akzeptanz angesehen, insbesondere durch die zunehmende Integration von Stablecoins in die globale Finanzwelt.
Neobanken sind besser positioniert als ETFs, um Nutzer mit On-Chain-Aktivitäten und Renditen vertraut zu machen.
Silagadze betont, dass der Erfolg von Ethereum im Jahr 2026 von der Bereitstellung praktischer Anwendungen in großem Maßstab abhängen wird. Er ist überzeugt, dass viele dieser ‚Neobanken-ähnlichen Akteure‘ eine breite Akzeptanz fördern werden, indem sie Finanzdienstleistungen wie Selbstverwahrung, Renditen und Kombinierbarkeit in einem nutzerfreundlichen Erlebnis vereinen.
Ether.fi, ursprünglich bekannt für seine Restaking-Plattform, hat seinen Fokus erweitert und baut nun krypto-native Neobanking-Produkte auf, die Rendite, Selbstverwahrung und On-Chain-Finanzdienstleistungen integrieren.




