Das auf Unternehmens-Blockchain spezialisierte Unternehmen R3 geht eine strategische Neuausrichtung ein und setzt auf die Solana-Blockchain, um institutionelle Renditen On-Chain zu ermöglichen. Nach über einem Jahrzehnt im Aufbau von Infrastruktur für Finanzinstitutionen wagt R3 den Schritt hin zu öffentlichen Blockchains, um die Tokenisierung von Real-World-Assets voranzutreiben.
R3 hat nach umfassender Evaluierung zahlreicher Netzwerke Solana aufgrund seiner Struktur, des hohen Durchsatzes, niedriger Gebühren und seines auf Kapitalmärkte ausgerichteten Designs gewählt. Das Unternehmen bezeichnet Solana als „das Nasdaq der Blockchains“.
Im ersten Halbjahr 2026 plant R3 die native Einführung des Corda Protokolls auf Solana. Dieses soll professionell kuratierte, mit Real-World-Assets (RWA) besicherte Yield-Vaults bereitstellen, die liquide Vault-Tokens emittieren. Ziel ist es, Stablecoin-Inhabern Zugang zu tokenisierten Schuldtiteln und anderen Wertpapieren zu ermöglichen.
R3 konzentriert sich auf höher rentierende Produkte, wobei private Kredite und Handelsfinanzierungen Kernsäulen darstellen und Renditen um 10 % anstreben.
Die Integration zwischen Corda und Solana erlaubt institutionellen Kunden, die Geschwindigkeit und Liquidität von Solana zu nutzen, während die Sicherheits- und Datenschutzstandards von Corda gewahrt bleiben. Eine Brücke überbrückt Konsens, was private Transaktionen auf Corda direkt auf dem Solana-Mainnet bestätigt.
R3 bedient mit diesem Schritt eine wachsende Marktlücke, da DeFi-Investoren zunehmend nach stabilen Renditen suchen, die nicht mit Kryptomärkten korreliert sind. Bisher erfordern die meisten institutionellen Renditen Kapitalbewegungen außerhalb der Blockchain.
Ziel ist es, „Wall Street-Qualitäts-Assets auf eine Weise On-Chain zu bringen, die für DeFi sinnvoll ist, und Off-Chain-Kapital in großem Umfang in On-Chain-Märkte zu bringen.“
Das Corda Protokoll verzeichnet bereits über 30.000 Vorregistrierungen, was auf eine starke Nachfrage hindeutet.




