Ripple erhält E-Geld-Lizenz in Luxemburg für EU-Expansion

Ripple, ein führender Anbieter von Blockchain-basierten Zahlungslösungen, hat eine entscheidende E-Geld-Institutslizenz (EMI) von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF erhalten. Diese Genehmigung, deren vorläufige Zusage bereits im Januar 2026 erfolgte, ebnet den Weg für eine signifikante Ausweitung der Dienstleistungen von Ripple im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum.

Mit der vollständigen EMI-Lizenz ist Ripple nun berechtigt, seine auf Blockchain basierenden Zahlungs- und digitalen Asset-Dienstleistungen in der gesamten Europäischen Union anzubieten. Dies schließt regulierte Zahlungsdienste ein, die Stablecoins und andere digitale Vermögenswerte nutzen. Die Wahl Luxemburgs als Standort unterstreicht dessen strategische Bedeutung aufgrund eines robusten regulatorischen Umfelds und der Möglichkeit des „Passportings“ von Finanzdienstleistungen innerhalb der EU. Dies erspart Ripple die Notwendigkeit, in jedem einzelnen EU-Mitgliedstaat eine separate Genehmigung einzuholen.

Die Lizenz ermöglicht es Ripple, seine Dienste in allen EU-Mitgliedstaaten anzubieten, ohne in jedem Land eine separate Genehmigung einholen zu müssen.

Diese strategische Expansion ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung von Ripples grenzüberschreitender Zahlungsinfrastruktur in der EU und zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften für digitale Assets. Das Unternehmen strebt darüber hinaus die Erlangung einer Lizenz als Krypto-Asset-Dienstleister (CASP) im Rahmen des kommenden Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Regulierungsrahmens der EU an. Mit der nun erhaltenen Lizenz erweitert sich das globale Lizenzportfolio von Ripple auf über 75 Genehmigungen, was das Engagement des Unternehmens für regulatorische Konformität bekräftigt.

Cassie Craddock, Ripple’s Managing Director für Großbritannien und Europa, betonte die Wichtigkeit der Genehmigung für die Bereitstellung essentieller digitaler Asset-Infrastrukturen für Kunden in ganz Europa. Monica Long, Präsidentin von Ripple, hob hervor, dass die Erweiterung des Lizenzportfolios darauf abzielt, den End-to-End-Wertfluss zu verwalten, um Billionen von ruhendem Kapital freizusetzen und die traditionelle Finanzwelt in eine digitale Zukunft zu überführen.

Das Unternehmen strebt zudem eine Lizenz als Krypto-Asset-Dienstleister (CASP) im Rahmen des kommenden Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Regulierungsrahmens der EU an.