Südkorea: 100-Millionen-Dollar Krypto-Geldwäsche-Ring zerschlagen

Südkoreanische Behörden haben einen chinesischen Krypto-Geldwäsche-Ring aufgedeckt, der Kryptowährungen im Wert von über 100 Millionen US-Dollar gewaschen haben soll. Dieser Fall markiert einen der größten seiner Art in der Geschichte des Landes und unterstreicht die Bemühungen Südkoreas, illegale Finanzströme zu bekämpfen.

Die südkoreanischen Zollbehörden haben drei chinesische Staatsangehörige – zwei Männer und eine Frau – an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Unter den Beschuldigten befindet sich ein Mann in den Dreißigern, der zuvor in Südkorea studiert hatte. Ein weiterer Verdächtiger ist ein eingebürgerter chinesischer Staatsbürger, der in einer Klinik für kosmetische Chirurgie tätig war.

Dem Ring wird vorgeworfen, Kryptowährungen im Wert von insgesamt 102 Millionen US-Dollar über ein illegales Devisennetzwerk gewaschen zu haben.

Die Festnahmen und die Zerschlagung des Rings zeigen die konsequente Verfolgung illegaler Geldströme durch die südkoreanischen Behörden. Dies geschieht selbst in einem der weltweit am stärksten regulierten Kryptomärkte.

Die Behörden betonen, dass nicht Kryptowährungen an sich das Problem sind, sondern deren Missbrauch durch kriminelle Akteure.