Trump-Familie trifft Wall-Street-Elite in Mar-a-Lago

Die Trump-Familie veranstaltete ein exklusives Forum in Mar-a-Lago, um über die Zukunft der Finanzen zu diskutieren. Eingeladen waren führende Köpfe der Wall Street und der Kryptobranche, um die Vormachtstellung des US-Dollars in der digitalen Wirtschaft zu festigen. Die Veranstaltung,

Das ‚World Liberty Forum‘, das am 18. Februar 2026 stattfand, wurde von Donald Trump Jr. und Eric Trump, den Mitbegründern des von der Familie Trump unterstützten Kryptounternehmens World Liberty Financial (WLF), organisiert. Ziel war es, die Zukunft von Finanzen und Technologie zu erörtern. Rund 300 geladene Gäste, darunter CEOs großer Finanzinstitute und Krypto-Größen, nahmen an der geschlossenen Veranstaltung teil. Unter den Anwesenden waren David Solomon (Goldman Sachs), Jenny Johnson (Franklin Templeton), Lynn Martin (NYSE) und Adena Friedman (Nasdaq), sowie Brian Armstrong (Coinbase). Auch Michael Selig, Vorsitzender der CFTC, war vertreten.

Wir wurden von traditionellen Finanzinstituten „abgesagt“, was uns in den Kryptobereich drängte.

World Liberty Financial (WLF) ist ein von der Trump-Familie unterstütztes Krypto-Unternehmen. Sein Stablecoin USD1, der durch den US-Dollar gedeckt ist, hat über 5 Milliarden US-Dollar im Umlauf und ist damit der fünftgrößte Stablecoin weltweit. Der WLFI-Token des Unternehmens verzeichnete vor dem Forum einen Preisanstieg von über 23 % auf rund 0,12 US-Dollar bei einem Handelsvolumen von über 466 Millionen US-Dollar. Berichten zufolge hat die Trump-Familie allein im ersten Amtsjahr von Präsident Trump über 1 Milliarde US-Dollar aus Krypto-Projekten, hauptsächlich über World Liberty, eingenommen. Eric Trump äußerte die Prognose, dass Bitcoin 1 Million US-Dollar erreichen könnte.

World Liberty Financial plant zudem, Zinszahlungen aus Darlehen für ein im Bau befindliches Trump-Resort auf den Malediven zu tokenisieren. Die Veranstaltung löste Debatten über potenzielle Interessenkonflikte aus, da sie hochrangige Finanzvertreter, Bundesbeamte und ein Krypto-Geschäft der Trump-Familie zusammenbrachte.

Kritiker befürchten einen beunruhigenden Überschneidungsbereich, der die öffentliche Position des Präsidenten für private Krypto-Unternehmungen nutzen könnte.

Rechtliche und ethische Experten äußerten geteilte Meinungen. Einige sehen darin einen „beunruhigenden Überschneidungsbereich“, während andere argumentieren, dass Präsidenten generell mit solchen Interessenkonflikten konfrontiert seien. Donald Trump Jr. und Eric Trump wiesen die Kritik zurück und betonten, dass sie aufgrund von Ablehnung durch traditionelle Finanzinstitute in den Kryptobereich gegangen seien.