US Spot Bitcoin ETFs: Stärkste Zuflüsse seit sechs Wochen

Die US-amerikanischen Spot Bitcoin ETFs verzeichnen in dieser Woche die größten Zuflüsse seit sechs Wochen. Nach drei Tagen verzeichneten sie Nettozuflüsse von 1,1 Milliarden US-Dollar, was auf eine Rückkehr der Nachfrage aus den USA hindeutet.

Innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Tagen konnten die Spot Bitcoin ETFs 1,1 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen verzeichnen. Selbst wenn man den Nettoabfluss vom Montag mit einrechnet, ergibt sich für die laufende Woche ein positiver Saldo von rund 815 Millionen US-Dollar. Dies ist der höchste wöchentliche Zufluss seit der Woche zum 16. Januar, in der 1,4 Milliarden US-Dollar hinzukamen.

BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) war mit etwa 652 Millionen US-Dollar über die drei Tage hinweg der größte Treiber dieser Zuflüsse. Allein am Mittwoch verzeichnete IBIT Zuflüsse von 297,4 Millionen US-Dollar. Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) zog am selben Tag 30,1 Millionen US-Dollar an.

Auch Grayscales GBTC, der die höchsten Gebühren aufweist, verzeichnete am Mittwoch seinen größten Tageszufluss seit der Umwandlung in einen ETF.

Diese wiederbelebten Zuflüsse und die positive Entwicklung des Coinbase Premium Index, der nach 40 Tagen im negativen Bereich wieder positiv wurde, deuten auf eine Rückkehr der institutionellen Nachfrage aus den USA hin. Der Index gilt als wichtiger Indikator für Kapitalflüsse und Marktstimmung.

Die gesamten Bitcoin-Bestände in den US-Spot-ETFs sind auf 1,29 Millionen BTC gestiegen. Das verwaltete Vermögen (AUM) liegt damit weniger als 10 % unter seinem Oktober-Höchststand, obwohl der Bitcoin-Spotpreis 45 % unter seinem Rekordhoch liegt.

Zuvor hatten die US-Spot-Bitcoin-ETFs eine Phase von fast fünf Wochen mit Nettoabflüssen erlebt, in der Anleger insgesamt 3,8 Milliarden US-Dollar abgezogen hatten.