Im Weißen Haus fanden im Februar 2026 produktive Gespräche zur Regulierung des digitalen Vermögensmarktes statt. Die Verhandlungen zwischen der Krypto-Branche und Banken konzentrieren sich auf die Bestimmungen für Stablecoins, haben aber noch zu keiner endgültigen Einigung geführt.
Die aktuellen Verhandlungen im Weißen Haus drehen sich maßgeblich um die Regulierung von Stablecoins. Ein zentraler Streitpunkt betrifft Zinszahlungen und andere Belohnungen, die auf diese digitalen Währungen gezahlt werden. Bankenvertreter äußern Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und fordern ein Verbot solcher Praktiken, da sie ein Abzugsrisiko von Bankeneinlagen sehen.
Krypto-Unternehmen sehen diese Belohnungen als entscheidend für die Kundengewinnung an und betrachten ein Verbot als wettbewerbswidrig.
Ripple-Rechtschef Stuart Alderoty beschrieb eine Sitzung am 10. Februar 2026 als produktiv und konstatierte, dass Kompromisse möglich seien. Er hob zudem einen klaren parteiübergreifenden Willen für eine sinnvolle Gesetzgebung zur Marktstruktur von Kryptowährungen hervor.
Dies war das zweite Treffen dieser Art innerhalb von zwei Wochen, das vom Weißen Haus initiiert wurde, um die festgefahrene US-Krypto-Gesetzgebung voranzutreiben. Ein früheres Treffen am 2. Februar wurde als konstruktiv und faktenbasiert bewertet.
Das Repräsentantenhaus verabschiedete im Juli 2025 den CLARITY Act, ein ähnliches Gesetzesvorhaben. Im Senat stocken die Bemühungen jedoch, da der Bankenausschuss noch keine breite parteiübergreifende Unterstützung erreichen konnte. Die Unterstützung litt auch, da Coinbase seine Zustimmung zu Bestimmungen zurückzog, die Zinszahlungen im Zusammenhang mit Stablecoins verbieten würden.
Das US-Finanzministerium hat die Verhandlungsführer Berichten zufolge unter Druck gesetzt, bis zum 1. März eine Einigung zu erzielen.




