Krypto-Crash Februar 2026 überschattet Davos für Degens

Anfang Februar 2026 wurde der Kryptomarkt von einem massiven Einbruch erschüttert, der zu Liquidationswellen von Milliardenhöhe führte. Parallel dazu fand in Miami die Konferenz „Davos für Degens“ statt, die angesichts der negativen Marktentwicklung eine gedämpfte Stimmung aufwies.

Die Veranstaltung, die ursprünglich als „WallStreetBets Live“ geplant war und aufgrund rechtlicher Bedenken von Reddit umbenannt werden musste, richtet sich an risikobereite Händler. Die aktuelle Marktlage unterscheidet sich deutlich von der Euphorie während des Krypto-Booms der Pandemiezeit. Die Konferenz fand inmitten eines starken Marktabschwungs statt, der sich auf die Stimmung der Teilnehmer auswirkte.

Der Kryptomarkt verzeichnete Anfang Februar 2026 einen starken Rückgang. Dies führte zu einer historischen Liquidationsflut von insgesamt 2,6 Milliarden US-Dollar. Bitcoin und Ethereum waren von diesem Rückgang am stärksten betroffen und verzeichneten erhebliche Preisverluste.

Innerhalb von 24 Stunden fiel Bitcoin um 9,25 % auf 65.030,20 US-Dollar, mit Liquidationen von 1,38 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin fiel in den Wochen zuvor um etwa 30.000 US-Dollar und erreichte zwischenzeitlich ein Tief von 60.000 US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von über 52 % gegenüber seinem Höchststand.

Ethereum verlor innerhalb von 24 Stunden 10,33 % und notierte bei 1.910,85 US-Dollar, mit Long-Positionen-Liquidationen von 576,34 Millionen US-Dollar.

Der ETH-Preis fiel kurzzeitig unter 1.800 US-Dollar, was einem Rückgang von über 60 % gegenüber seinem Allzeithoch von 4.950 US-Dollar entspricht. Das allgemeine Anlegervertrauen wurde stark beeinträchtigt.

Der Crypto Fear & Greed Index stürzte auf 9 ab, was auf „extreme Panik“ hindeutet und den niedrigsten Stand seit Juni 2022 markiert. Das bärische Sentiment im Einzelhandel für Bitcoin blieb extrem, während das Diskussionsvolumen hoch blieb.