Steak ’n Shake: Bitcoin-Zahlungen treiben Umsatz stark an

Die Fast-Food-Kette Steak ’n Shake verzeichnet nach der Einführung von Bitcoin-Zahlungen einen dramatischen Anstieg ihrer Umsätze. Seit Mai 2025 werden Zahlungen über das Lightning Network akzeptiert, was zu einem zweistelligen prozentualen Wachstum der Filialumsätze führte. Dieses Ergebnis hebt sich deutlich von den allgemeinen Trends in der Restaurantbranche ab und unterstreicht den Erfolg dieser innovativen Strategie.

Seit der Implementierung von Bitcoin als Zahlungsmittel im Mai 2025 konnte Steak ’n Shake seine Umsätze in den Filialen signifikant steigern. Schätzungen zufolge liegt das Wachstum im Bereich von 15 bis 18 Prozent, eine bemerkenswerte Entwicklung im aktuellen Marktumfeld der Gastronomie.

Alle über Bitcoin getätigten Zahlungen fließen direkt in eine sogenannte ‚Strategic Bitcoin Reserve‘ (SBR) und werden nicht in US-Dollar umgewandelt.

Diese strategische Reserve, die sich aktuell auf Bitcoin im Wert von rund 15 Millionen US-Dollar beläuft, wurde im Januar 2026 um weitere 10 Millionen US-Dollar aufgestockt. Ein Teil der Einnahmen aus dieser Reserve wird zur Finanzierung von Mitarbeiterboni eingesetzt.

Mitarbeiter erhalten Berichten zufolge einen Bonus von 0,27 US-Dollar pro Arbeitsstunde, der jedoch einer zweijährigen Sperrfrist unterliegt.

Die Nutzung des Lightning Networks für Bitcoin-Transaktionen ermöglicht Steak ’n Shake eine Halbierung der Transaktionsgebühren im Vergleich zu herkömmlichen Kreditkartenzahlungen.

Steak ’n Shake hat sich konsequent als ‚Bitcoin-only‘-Unternehmen positioniert und lehnt die Einführung alternativer Kryptowährungen wie Ethereum als Zahlungsmittel ab.