Ethereum Foundation stakt 70.000 ETH für Netzwerksicherheit

Die Ethereum Foundation hat angekündigt, einen signifikanten Teil ihrer Treasury zu staken. Ziel ist es, die Netzwerksicherheit zu stärken und gleichzeitig die finanzielle Zukunft des Ethereum-Ökosystems zu sichern. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Umsetzung ihrer Treasury-Richtlinie.

Der Prozess des Stakings begann am 24. Februar 2026 mit einer anfänglichen Einzahlung von 2.016 ETH. Die Foundation strebt an, insgesamt rund 70.000 ETH zu delegieren. Zum Zeitpunkt der Ankündigung entsprach dies einem Wert von etwa 128 Millionen US-Dollar. Sämtliche aus dem Staking generierten Erträge werden vollständig in die Treasury der Foundation reinvestiert.

Die strategische Entscheidung des Stakings verfolgt zwei Hauptziele: die Erhöhung der Sicherheit des Ethereum-Netzwerks und die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Kernaufgaben der Foundation. Dazu gehören die Förderung von Protokollforschung und -entwicklung sowie die Unterstützung von Community-Initiativen durch Grants.

Durch diesen Schritt bindet die Foundation ihr Kapital enger an die Mechanik des Netzwerks und schafft einen laufenden Ertragsstrom, der nicht auf Token-Verkäufe angewiesen ist.

Für die technische Umsetzung des Staking-Prozesses setzt die Ethereum Foundation auf Open-Source-Software wie Dirk und Vouch, die von Attestant entwickelt wurden. Dirk agiert als verteilter Signer, der Operationen über mehrere Jurisdiktionen hinweg unterstützt und somit das Risiko eines Single Point of Failure minimiert.

Vouch wiederum ermöglicht die Nutzung mehrerer Client-Programme parallel, um Risiken, die mit der Client-Vielfalt verbunden sind, zu reduzieren. Die Foundation verwendet eine begrenzte Anzahl von Clients und kombiniert verwaltete Infrastruktur mit selbst gehosteter Hardware, die geografisch über verschiedene Jurisdiktionen verteilt ist.