RedotPay plant angeblich Milliarden-Börsengang in New York

Das in Hongkong ansässige Stablecoin-Zahlungsunternehmen RedotPay erwägt angeblich einen Börsengang in den USA, der über 1 Milliarde US-Dollar einbringen könnte. Das Unternehmen könnte eine Bewertung von mehr als 4 Milliarden US-Dollar anstreben.

RedotPay arbeitet Gerüchten zufolge mit namhaften Investmentbanken wie JPMorgan Chase & Co., Goldman Sachs Group Inc. und Jefferies Financial Group Inc. zusammen. Ein Listing an der New Yorker Börse könnte bereits in diesem Jahr erfolgen, die genauen Details werden jedoch noch finalisiert.

Das 2023 gegründete Unternehmen hat sich auf Stablecoin-basierte Zahlungsdienstleistungen spezialisiert und verbindet traditionelle Finanzsysteme mit digitalen Vermögenswerten. RedotPay erreichte im September 2025 den Unicorn-Status mit einer Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar.

Im Jahr 2025 erhielt RedotPay insgesamt 194 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln, darunter eine Serie-B-Runde von 107 Millionen US-Dollar im Dezember 2025.

Zu den Investoren zählen Circle, Pantera Capital, Blockchain Capital, Coinbase Ventures und Goodwater Capital. Bis November 2025 verzeichnete RedotPay über 6 Millionen registrierte Nutzer in mehr als 100 Märkten weltweit.

Das jährliche Zahlungsvolumen belief sich auf über 10 Milliarden US-Dollar, wobei sich das Volumen im Jahr 2025 verdreifachte. Das Unternehmen erwirtschaftet zudem über 150 Millionen US-Dollar an jährlichen Einnahmen und arbeitet profitabel.

RedotPay ist als Virtual Asset Service Provider (VASP) in Litauen und Argentinien lizenziert und hält in Hongkong Lizenzen für Geldverleiher und Treuhanddienstleister.