Bitcoin unter 68.000: Dollar & ETF-Abflüsse drücken

Bitcoin fiel am Wochenende des 7. März 2026 unter die wichtige Marke von 68.000 US-Dollar. Dieser Rückgang erfolgte, nachdem der US-Dollar seinen stärksten wöchentlichen Gewinn seit einem Jahr verzeichnete, angetrieben durch geopolitische Spannungen und positive Wirtschaftsdaten.

Bitcoin verlor am Samstag, dem 7. März 2026, rund 3,4 Prozent seines Wertes und fiel auf etwa 68.000 US-Dollar. Zuvor hatte die Kryptowährung am Donnerstag kurzzeitig die 74.000-US-Dollar-Marke überschritten. Die Kursentwicklung am 7. März zeigte unterschiedliche Werte: Eine Quelle nannte 68.030 US-Dollar, ein Rückgang von 4,03 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Eine andere Angabe belief sich auf 67.725,78 US-Dollar, was einem Minus von 0,92 Prozent gegenüber dem Vortag entsprach.

Der Rückgang unter die 70.000- und später 68.000-US-Dollar-Marke wird auf erneute Abflüsse aus Bitcoin-Spot-ETFs in den USA und die Sorge vor anhaltend hoher Inflation zurückgeführt.

On-Chain-Daten von Glassnode zeigten, dass zu diesem Zeitpunkt 43 Prozent des gesamten Bitcoin-Marktangebots im Verlustbereich lagen. Dies erzeugte zusätzlichen Verkaufsdruck bei Kurserholungen.

Parallel zum Bitcoin-Rückgang verzeichnete der US-Dollar-Index (DXY) den stärksten wöchentlichen Anstieg seit über einem Jahr und erreichte fast 98 Punkte, ein Fünf-Wochen-Hoch. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen stieg infolge eskalierender Spannungen im Nahen Osten, insbesondere durch US-israelische Luftangriffe auf den Iran.

Zusätzliche Unterstützung erhielt der Dollar durch robuste US-Wirtschaftsdaten. Dazu zählen ein geringerer als erwarteter Anstieg der wöchentlichen Arbeitslosenanträge und ein stärkerer Zuwachs der Nicht-Landwirtschaftlichen Produktivität im vierten Quartal. Auch hawkishe Äußerungen von Richmond Fed-Präsident Tom Barkin, der ‚einige Monate hoher Inflation‘ erwartete, trugen zur Stärkung des Dollars bei.

Die Erwartungen bezüglich einer baldigen Zinssenkung durch die Federal Reserve wurden aufgrund von Inflationsbedenken, geschürt durch steigende Energiepreise, teilweise zurückgenommen.