Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat dem Solana-Wallet-Anbieter Phantom eine bedeutende Erleichterung gewährt. Diese Entscheidung, eine sogenannte „No-Action Relief“-Erklärung, ermöglicht es Phantom, seinen Nutzern den Zugang zu regulierten Derivatemärkten zu eröffnen, ohne dass das Unternehmen als Introducing Broker registriert werden muss.
Die Bekanntgabe erfolgte am Dienstag, den 17. März 2026. Phantom, bekannt als Anbieter von selbstverwalteten Krypto-Wallet-Anwendungen, plant, eine Softwareschnittstelle einzuführen. Diese Schnittstelle soll Nutzern den Einblick in Derivatemarktdaten, die Verfolgung von Positionen und die Übermittlung von Aufträgen an registrierte Börsen oder Broker ermöglichen.
Die „No-Action Relief“ der CFTC bedeutet, dass die Behörde keine Vollstreckungsmaßnahmen gegen Phantom einleitet, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Die Market Participants Division der CFTC stellte klar, dass Phantoms Rolle auf die Bereitstellung einer „passiven Softwareschnittstelle“ beschränkt bleibt. Phantom selbst wird weder Kundengelder verwahren noch Trades vermitteln. Nutzer sollen ihre Handelsanweisungen direkt an designierte Kontraktmärkte oder registrierte Intermediäre übermitteln.
Die erteilte Erleichterung ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Phantom muss seinen Nutzern Offenlegungen über potenzielle Interessenkonflikte und die Risiken des Derivatehandels zur Verfügung stellen. Zudem ist das Unternehmen verpflichtet, Compliance-Richtlinien für Marketing und Kommunikation einzuhalten sowie Aufzeichnungen über seine Derivate-bezogenen Aktivitäten zu führen.
Diese Entwicklung wird als ein bedeutender Schritt für die Integration von Krypto-Wallets in regulierte Finanzmärkte angesehen.
Brandon Millman, CEO von Phantom, äußerte sich dankbar für die Zusammenarbeit mit der CFTC und betonte, dass der frühzeitige Dialog mit den Regulierungsbehörden zu besseren Ergebnissen für Nutzer und die Branche führe.




