Die Krypto-Börse Coinbase hat Berichte über einen Hack klar dementiert. Kundengelder und eigene Systeme sind laut dem Unternehmen sicher.
Der Vorfall hat seinen Ursprung bei dem Analyseunternehmen Amplitude, welches als Drittanbieter agiert. Bei Amplitude kam es zu einer Offenlegung von Daten. Diese betrifft neben Daten anderer Kunden auch eine kleine Untergruppe von Kontaktinformationen von Coinbase-Kunden.
Coinbase gab nicht an, wie viele Kunden genau betroffen waren oder welche spezifischen Kontaktdatenfelder involviert waren.
Betroffene Kunden werden von Coinbase gesetzlich vorgeschrieben per E-Mail informiert. Das Unternehmen betonte ausdrücklich, dass keine unautorisierten Zugriffe auf die eigenen Systeme festgestellt wurden.
Da E-Mail-Adressen und Telefonnummern offengelegt wurden, besteht die Gefahr, dass betroffene Personen das Ziel von Phishing- und Social-Engineering-Angriffen werden. Passwörter, private Schlüssel und Gelder wurden jedoch nicht kompromisiert.
Dieser Vorfall zeigt generelle Risiken in der Lieferkette auf. Dabei können Kunden über Drittanbieter Sicherheitsrisiken ausgesetzt sein, obwohl die Kerninfrastruktur des eigentlichen Unternehmens sicher bleibt.
Zusätzlich wurden im selben Zeitraum Datenpannen bei Finanzunternehmen in Südkorea bekannt. Betroffen sind hierbei Daishin Securities mit 38.490 betroffenen Kunden, Bithumb durch einen externen Angriff sowie Mirae Asset Global Investments, wo die Finanzbehörden eine Inspektion begonnen haben.




