Coinbase und Thunes verknüpfen Stablecoins mit Banken

In einer offiziellen Ankündigung vom 19. Oktober hat Coinbase eine Kooperation mit dem globalen Zahlungsnetzwerk Thunes bekannt gegeben. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Stablecoin-Infrastruktur direkt mit lokalen Bankkonten sowie mobilen Wallets zu verknüpfen.

Coinbase übernimmt im Rahmen der Kooperation die Bereitstellung der Digital-Asset-Seite, während Thunes den entscheidenden Zugang zu inländischen Zahlungszielen erweitert.

Die Unternehmen nannten als potenzielle Anwendungsfälle für diese neue Integration gezielt Lieferantenzahlungen, Löhne in der Gig Economy sowie traditionelle Überweisungen.

Es handelt sich bei diesem Projekt explizit um eine Integrationsinitiative. Der Text betont, dass damit nicht behauptet wird, alle Korridore seien bereits live oder herkömmliche Bankennetzwerke seien vollständig abgelöst.

Dabei können Stablecoins als praktisches Zwischeninstrument dienen, ohne dass die jeweiligen Endnutzer diese zwangsläufig direkt halten müssen.

Die genauen Markt- und Rahmenbedingungen sowie die Regulierung variieren stets je nach Land und entsprechendem Korridor.

Lokale Bankpartner, vorgeschriebene Prüfungen zur Geldwäsche, zugelassene Währungen und strenge Verbraucherschutzbestimmungen bestimmen am Ende, wo genau ein solcher Dienst betrieben werden kann.

Zu den genannten Meilensteinen der Initiative gehören unter anderem neue Korridore, die Preisgestaltung, optimierte Abwicklungszeiten, die Nutzererfahrung der Empfänger und messbare Live-Volumina.