Nach einer internationalen Störung am 29. Oktober hat Polymarket Details zu den Vorfällen veröffentlicht. Das Unternehmen plant Gesamtrückerstattungen von 3,9 Millionen US-Dollar, um betroffene Nutzer zu entschädigen.
Auslöser für die Probleme auf der internationalen Plattform war ein kompromittiertes Überwachungsskript eines Drittanbieters. Dieses Skript nutzte aktive Sitzungen aus, um Positionen zu verkaufen und Gelder zu verschieben.
Laut dem Postmortem-Update vom 30. Oktober belaufen sich die Gesamtrückerstattungen auf 3,9 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind 2,7 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Angriff sowie 1,2 Millionen US-Dollar für Verluste durch die Handelsunterbrechung.
Bis zum Nachmittag des 30. Oktobers waren nach Angaben des Unternehmens 95 Prozent der betroffenen Wallets vollständig erstattet worden.
Als Reaktion auf den Vorfall unternahm das Unternehmen konkrete Schritte, um die Sicherheit wiederherzustellen. Das kompromittierte Skript wurde umgehend entfernt, Caches wurden gelöscht und Sitzungen zurückgesetzt.
Zusätzlich wurden der Handel und die Relayer-Aktivitäten vorübergehend gestoppt, um weitere unbefugte Zugriffe zu verhindern und die Lage zu kontrollieren.




