Das Unternehmen Next Technology Holding hat seinem Management die Erlaubnis erteilt, Bitcoin-Bestände zu verkaufen oder zu verpfänden. Die am 30. Oktober bekannt gegebene Entscheidung folgt auf eine umfassende Überprüfung von Verwahrungs- und Marktrisiken.
Zum Zeitpunkt der Ankündigung meldete Next Technology einen Bestand von rund 5.833 Bitcoin. Der Vorstand hat entsprechende Transaktionen in einer oder mehreren Tranchen genehmigt. Zu den gestatteten Optionen gehören Börsenverkäufe, verhandelte Block-Trades sowie die Verpfändung zur Beschaffung von Finanzierungen.
Der Text betont, dass es sich hierbei lediglich um eine Autorisierung handelt und noch keine tatsächliche Transaktion oder ein unterzeichneter Finanzierungsvertrag stattgefunden hat.
Genaue Angaben zu Zeitpunkt, Preis, Menge oder dem Abschluss künftiger Transaktionen wurden von dem Unternehmen nicht gemacht. Die Entscheidung beruht auf einer internen Überprüfung der damit verbundenen Risiken.
Als Gründe für die Risikoüberprüfung nannte Next Technology den jüngeren Sicherheitsvorfall bei Binance sowie breitere technologische Bedenken wie das Thema Quantencomputerei. Das Unternehmen stellte dabei ausdrücklich klar, dass sich keines seiner Bestände auf oder über Binance befand.
Die Erwähnung von Quantencomputern stellt eine reine Risikoüberlegung dar und ist kein Beweis dafür, dass die Kryptografie von Bitcoin gebrochen wurde.
Der Unterschied zwischen den Optionen liegt in der wirtschaftlichen Auswirkung. Ein Verkauf tauscht die Preisexposition gegen Bargeld ein, wodurch künftige Gewinne oder Verluste der veräußerten Coins entfallen.
Eine Verpfändung hingegen nutzt die Coins als Sicherheit, um Liquidität zu beschaffen, während die wirtschaftliche Exposition teilweise erhalten bleibt. Dies bringt jedoch vertragliche Verpflichtungen wie Zinsen, Sicherheitenanforderungen und Rückzahlungsfristen mit sich.




