Die Krypto-Börse Backpack revolutioniert das Modell digitaler Assets mit einem neuen Programm, das Token-Staking gegen Unternehmensanteile tauscht. Ziel ist die Schaffung eines neuen Wertankers und eine stärkere Angleichung der Interessen von Nutzern und dem Unternehmen.
Backpack Exchange plant, 20 % ihres gesamten Eigenkapitals für Teilnehmer dieses innovativen Programms bereitzustellen. CEO Armani Ferrante kündigte die Initiative am 23. Februar 2026 an, um sich auf einen möglichen Börsengang (IPO) in den USA vorzubereiten. Nutzer müssen ihre zukünftigen Backpack-Tokens für mindestens ein Jahr staken, um Unternehmensanteile im Tausch zu erhalten. Diese Strategie soll traditionelle ‚Utility‘-Tokens ersetzen und langfristiges Engagement fördern.
Ferrante betonte, dass dieser Schritt darauf abzielt, ‚falsche Versprechen‘ von traditionellen ‚Utility‘-Tokens zu ersetzen und ein langfristiges Engagement gegenüber den Nutzern zu zeigen.
Die Tokenomics sehen eine Gesamtmenge von 1 Milliarde Backpack-Tokens vor, wovon 62,5 % für Nutzer bestimmt sind. Zum Token Generation Event (TGE) werden 25 % der Gesamtversorgung freigeschaltet: 24 % für bestehende Punkteinhaber und 1 % für NFT-Halter im Backpack-Ökosystem. Team und Investoren erhalten Token nach einem IPO und einer einjährigen Sperrfrist.
Die rechtliche Strategie ist komplex. Backpack navigiert Wertpapiergesetze, um die Umwandlung von Token in Eigenkapital zu ermöglichen. Dies kann Compliance-Maßnahmen wie geografische Beschränkungen erfordern. Das Unternehmen erweitert seine regulatorische Präsenz in über einem Dutzend US-Bundesstaaten und arbeitet mit formalen rechtlichen Dokumentationen und Compliance-Frameworks.
Die 20 % des Eigenkapitals, die für das Token-Programm reserviert sind, implizieren somit einen theoretischen Wert von 200 Millionen US-Dollar.
Backpack strebt eine Kapitalbeschaffung von 50 Millionen US-Dollar bei einer Vorfinanzierungsbewertung von 1 Milliarde US-Dollar an. Dieses Modell unterscheidet sich von traditionellen Exchange-Token-Programmen, die typischerweise Gebührenrabatte oder Governance-Rechte bieten. Backpack positioniert seinen Ansatz als Wandel hin zu ‚echtem Eigentum‘ und kritisiert die Zentralisierung der Branche.




