Die britische Großbank Barclays arbeitet an der Entwicklung einer neuen Blockchain-Abwicklungsplattform. Laut Berichten von CoinDesk und Bloomberg vom 27. Februar 2026 soll die Plattform dezentrale Technologien zur Verbesserung von Bankdienstleistungen nutzen und sich damit im Wettbewerb mit anderen Finanzinstituten positionieren. Die Pläne umfassen potenziell die Integration von Stablecoins und Tokenisierung.
Barclays strebt an, durch den Einsatz von Blockchain-Technologie seine Dienstleistungen wettbewerbsfähiger zu gestalten und sich mit Unternehmen wie JPMorgan Chase zu messen. Dieser Schritt reiht sich ein in einen breiteren Trend in der Finanzbranche, wo auch HSBC bereits tokenisierte Einlagen für seine auf Blockchain basierenden Zahlungsdienste eingeführt hat. Ziel ist es, durch dezentrale Netzwerke mehr Transparenz und Effizienz zu schaffen, Intermediäre zu reduzieren und schnellere Abwicklungen zu ermöglichen.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Investition von Barclays im Januar 2026 in das US-Startup Ubyx. Ubyx entwickelt Clearing-Systeme für tokenisiertes Geld, darunter tokenisierte Bankeinlagen und regulierte Stablecoins. Dies unterstreicht das Bestreben traditioneller Banken, die Grundlagen für Blockchain-basierte Zahlungen zu schaffen, die im Einklang mit den bestehenden Finanzvorschriften stehen.
Ryan Hayward, Head of Digital Assets and Strategic Investments bei Barclays, betonte die entscheidende Rolle der Interoperabilität für das volle Potenzial digitaler Vermögenswerte.
Der CEO von Barclays, C.S. Venkatakrishnan, hob die Notwendigkeit von Investitionen in Technologie hervor, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber FinTech-Unternehmen zu sichern. Dazu zählen ausdrücklich auch digitale Assets, Kryptowährungen und Stablecoins.
Die Entwicklung der Blockchain-Abwicklungsplattform durch Barclays ist Teil einer größeren Strategie, die Finanzinfrastruktur zu modernisieren und neue technologische Möglichkeiten zu nutzen, um den sich wandelnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.




