Bitcoin: Analyst erwartet neues Allzeithoch erst in Jahren

Trotz einer anhaltenden Marktkorrektur deutet die Analyse von Analyst Darkfost darauf hin, dass ein neues Allzeithoch (ATH) für Bitcoin noch Jahre entfernt sein könnte. Die aktuelle Korrekturphase, die bereits 159 Tage andauert, erscheint im historischen Vergleich noch relativ früh.

Laut Darkfost erreichte Bitcoin sein bisheriges Allzeithoch am 6. Oktober 2025 bei rund 126.100 US-Dollar. Seit diesem Höchststand befindet sich die führende Kryptowährung in einer Korrekturphase, die bis zum 14. März 2026 159 Tage andauerte. Obwohl dies für Anleger lang erscheinen mag, deuten historische Daten darauf hin, dass der aktuelle Abschwung im Vergleich zu früheren Marktzyklen noch relativ früh sein könnte.

Die Analyse von Darkfost zeigt, dass Bitcoin in der Vergangenheit mehrere Jahre benötigte, um nach einem vorherigen Höchststand ein neues Allzeithoch zu etablieren.

Beispielsweise dauerte es im Marktzyklus von 2017 ganze 1.180 Tage, bis Bitcoin einen neuen Höchststand erreichte. Im Vorfeld des Allzeithochs im Jahr 2021 vergingen 1.093 Tage, bis ein weiterer Rekord verzeichnet wurde. Der jüngste Zyklus im Jahr 2025 zeigte mit 849 Tagen ein kürzeres Intervall, bevor Bitcoin seinen letzten Höchststand erreichte.

Trotz dieser langen Erholungsphasen ist ein positiver Trend erkennbar: Die Zeitspanne zwischen neuen Allzeithochs scheint allmählich abzunehmen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Bitcoin sich zu einem reiferen Vermögenswert entwickelt.

Bitcoin-Märkte folgen historisch oft Vierjahreszyklen, die durch Halving-Ereignisse, die Geldpolitik und die Anlegerpsychologie beeinflusst werden.

Das letzte Halving fand im April 2024 statt.