Bitcoin COT Daten: „Smart Money“ baut Long-Positionen aus

Der aktuelle Commitment of Traders (COT) Report für Bitcoin-Futures offenbart eine deutliche Verschiebung bei den „Smart Money“-Akteuren. Diese Händlergruppe, die als erfahrene Spekulanten gilt, hat ihre Netto-Long-Positionen mit erhöhter Dringlichkeit ausgebaut.

Der wöchentlich von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veröffentlichte COT Report gibt Aufschluss über die offenen Positionen verschiedener Händlergruppen an den US-Terminmärkten für Bitcoin-Futures. Traditionell wird zwischen kommerziellen Händlern, nicht-kommerziellen Händlern (große Spekulanten) und nicht meldepflichtigen Händlern unterschieden. Ziel des Berichts ist die Schaffung von Transparenz über die Marktdynamik und die Positionierung der Marktteilnehmer.

Im Kontext von Bitcoin-Futures übernehmen die nicht-kommerziellen Händler die Rolle des „Smart Money“, da die Kategorie der kommerziellen Händler, die in anderen Märkten zur Absicherung dient, hier kaum ausgeprägt ist.

Die Analyse des technischen Analysten Tom McClellan, wie in Finanzpublikationen berichtet, zeigt, dass diese „Smart Money“-Akteure ihre Netto-Long-Positionen bei Bitcoin-Futures mit bemerkenswerter „Dringlichkeit“ erhöht haben. McClellan betont, dass solche extremen Bewegungen in der Vergangenheit mit signifikanten Marktentwicklungen korrelierten. Er beschreibt diese Entwicklung jedoch als einen „Zustand und kein Signal“, was bedeutet, dass die Daten zwar eine Marktverfassung widerspiegeln, aber keinen exakten Zeitpunkt für eine Preisreaktion vorhersagen.

Diese Zunahme der Netto-Long-Positionen deutet auf ein erhöhtes Interesse und eine positive Erwartungshaltung seitens der als „Smart Money“ identifizierten Marktteilnehmer hin. Historisch betrachtet gingen ähnliche extreme Positionierungen oft bedeutsamen Marktbewegungen voraus.

Der COT Report stellt eher eine Momentaufnahme des Marktgefühls dar und liefert kein präzises Handelssignal für zukünftige Preisbewegungen.