Der jüngste militärische Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen hat die globalen Finanzmärkte erschüttert. Insbesondere Bitcoin verzeichnete deutliche Kursrückgänge, da Anleger vermehrt Risiken meiden.
Am 28. Februar 2026 führten die Vereinigten Staaten und Israel gemeinsame Angriffe auf verschiedene Städte im Iran durch. Als direkte Reaktion griff der Iran US-Basen im Nahen Osten an, darunter Einrichtungen in Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Jordanien. Laut dem iranischen Nachrichtenportal Fars wurden unter anderem die Luftwaffenstützpunkte Al Udeid in Katar und Al Dhafra in den VAE sowie die Basis der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain angegriffen.
Die Eskalation der Spannungen hatte sofortige Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Bitcoin fiel am 28. Februar 2026 innerhalb weniger Stunden um etwa 3 % bis 6 %.
Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung sank Berichten zufolge um Milliarden, wobei einige Quellen einen Rückgang zwischen 70 Milliarden US-Dollar und 128 Milliarden US-Dollar verzeichneten. Analysen deuten darauf hin, dass geopolitische Ereignisse wie diese Investoren dazu veranlassen, Risiken zu reduzieren, was einen Verkaufsdruck auf digitale Vermögenswerte ausübt. Dies unterstreicht, dass Bitcoin in akuten Krisen eher wie eine Risikoanlage agiert und zusammen mit Aktien fällt, anstatt als ‚digitales Gold‘ zu fungieren.
Der 24/7-Handelszyklus des Kryptomarktes ermöglicht eine sofortige Reaktion auf globale Ereignisse. Bitcoin fungiert somit als Echtzeit-Barometer für geopolitische Risiken. Einige Experten erwarten weitere Abwärtsrisiken, die die Preise möglicherweise unter wichtige Unterstützungsniveaus drücken könnten.
Laut Derivatdaten wurden innerhalb von Minuten nach Bekanntwerden der Nachrichten Long-Positionen im Wert von etwa 100 Millionen bis 209 Millionen US-Dollar auf den großen Börsen liquidiert.
Die aktuellen geopolitischen Spannungen folgen auf Wochen des US-Militäraufbaus in der Region und festgefahrener Atomverhandlungen mit Teheran.




