Die Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) von Dubai hat die Kryptobörse KuCoin aufgefordert, ihren Betrieb im Emirat einzustellen. Grund dafür ist der Verdacht, dass KuCoin ohne erforderliche Lizenz und unter falscher Darstellung ihres Status agiert hat.
Die VARA hat am 5. März 2026 eine Marktwarnung gegen KuCoin und verbundene Unternehmen wie Phoenixfin Pte Ltd, MEK Global Limited, Peken Global Limited und KuCoin Exchange EU GmbH veröffentlicht. Diese Unternehmen nutzen die Domain kucoin.com und sollen Einwohner Dubais ohne behördliche Genehmigungen bedient haben.
KuCoin besitzt keine Lizenz, um Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte in oder von Dubai aus anzubieten.
Die Regulierungsbehörde untersagte KuCoin zudem jegliche Werbung, Förderung oder Vermarktung von Krypto-Produkten und -Dienstleistungen in Dubai. Unternehmen, die Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte anbieten, müssen zwingend eine Lizenz gemäß Dubai Law Nr. (4) von 2022 und der Kabinettsresolution Nr. 111/2022 besitzen.
Die VARA warnte davor, dass die Zusammenarbeit mit nicht lizenzierten Plattformen „erhebliche finanzielle Risiken und potenzielle rechtliche Konsequenzen“ für Verbraucher birgt. Investoren werden angehalten, die Nutzung von KuCoin zu meiden und die öffentlichen Register der VARA zu prüfen.
Die VARA betonte, dass Unternehmen, die virtuelle Vermögensdienstleistungen anbieten, eine Lizenz besitzen müssen, um legal in der Gerichtsbarkeit tätig zu sein.
Diese Maßnahme in Dubai folgt auf ähnliche Vorgänge in Europa. Bereits im Februar 2026 untersagte die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) KuCoin EU die Aufnahme neuer Geschäfte aufgrund von Verstößen gegen Geldwäsche-Verpflichtungen (AML).




