Florida Mann angeklagt: 328 Mio. Dollar Krypto-Ponzi-Schema

Ein Mann aus Florida, Christopher Alexander Delgado, wurde wegen eines mutmaßlichen Kryptowährungs-Ponzi-Schemas angeklagt, das Investoren um mindestens 328 Millionen US-Dollar geschädigt haben soll. Der 34-Jährige soll das Unternehmen Goliath Ventures über Jahre hinweg betrieben haben.

Christopher Alexander Delgado, Gründer und CEO von Goliath Ventures (früher Gen-Z Venture Firm) mit Sitz in Orlando, wird beschuldigt, von Januar 2023 bis Januar 2026 ein klassisches Ponzi-Schema betrieben zu haben. Investoren wurden mit dem Versprechen hoher monatlicher Renditen durch Anlagen in Kryptowährungs-Liquiditätspools angelockt.

Die Akquise von Anlegern erfolgte angeblich durch persönliche Empfehlungen, professionelles Marketing, luxuriöse Veranstaltungen und Wohltätigkeitssponsorings. Anfangs wurden tatsächliche monatliche Renditen ausgezahlt, die jedoch aus den Geldern neuer Investoren stammten, um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen.

Nur etwa 1 Million US-Dollar der eingeworbenen Gelder wurden tatsächlich investiert. Der Großteil floss in Auszahlungen, Luxusurlaube und Delgados persönlichen Lebensstil.

Ein erheblicher Teil der Gelder wurde für den persönlichen Lebensstil Delgados verwendet, einschließlich des Kaufs von vier Luxusimmobilien im Wert von 1,15 bis 8,5 Millionen US-Dollar. Den Opfern wurden angeblich gefälschte Investment-Abrechnungen vorgelegt, um den Betrug zu verschleiern.

Delgado wurde am 25. Februar 2026 festgenommen und gegen eine Kaution von 1 Million US-Dollar freigelassen. Ihm drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 30 Jahre Haft. An den Ermittlungen sind das US-Justizministerium, Homeland Security Investigations und die Steuerfahndung beteiligt.