Meta plant Stablecoin-Comeback für 2026

Mark Zuckerbergs Meta bereitet ein erneutes Engagement im Stablecoin-Markt vor und plant offenbar ein Comeback in der zweiten Jahreshälfte 2026. Nach dem Scheitern des Diem-Projekts setzt das Unternehmen nun auf eine neue Strategie mit Drittanbietern.

Meta hat laut Quellenanfragen zur Produktanforderung an Drittunternehmen versandt, um die Abwicklung von Stablecoin-Zahlungen zu ermöglichen. Als wahrscheinlicher Partner für einen Pilotbetrieb gilt das Finanzdienstleistungsunternehmen Stripe, welches im Vorjahr den Stablecoin-Spezialisten Bridge übernahm. Stripe CEO Patrick Collison ist zudem seit April 2025 Mitglied des Verwaltungsrats von Meta.

Die frühere Initiative von Meta, Libra, die später in Diem umbenannt wurde, scheiterte im Jahr 2019 aufgrund von regulatorischen Hürden und nach dem Cambridge-Analytica-Skandal.

Das Projekt wurde Anfang 2022 eingestellt und die Vermögenswerte für 182 Millionen US-Dollar verkauft. Im Gegensatz zum gescheiterten Diem-Projekt, bei dem Meta selbst als Emittent auftreten wollte, plant das Unternehmen nun, die gesamte Zahlungsinfrastruktur an regulierte Drittanbieter auszulagern.

Ein Sprecher von Meta, Andy Stone, bestätigte, dass es derzeit keinen Meta-Stablecoin gibt. Er betonte jedoch, dass der Plan darin bestehe, Einzelpersonen und Unternehmen die Nutzung ihrer bevorzugten Zahlungsmethoden auf den Plattformen von Meta zu ermöglichen.

Eine erfolgreiche Stablecoin-Integration könnte Meta helfen, die Abhängigkeit von traditioneller Bankeninfrastruktur zu verringern und Transaktionskosten zu senken.

Dies könnte den Sozialhandel auf Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp fördern.