OP Labs, das Entwicklungsunternehmen hinter dem Optimism Layer-2-Netzwerk, hat eine organisatorische Umstrukturierung durchgeführt und 20 Mitarbeiter entlassen. Dies entspricht etwa 20% der Belegschaft und dient der strategischen Neuausrichtung. Laut CEO Jing Wang ist das Unternehmen gut kapitalisiert und die Entlassungen sind keine Folge finanzieller Schwierigkeiten.
Die Umstrukturierung zielt darauf ab, strategische Prioritäten zu verschlanken und Entscheidungsprozesse zu optimieren. CEO Jing Wang erklärte, dass es darum gehe, ‚weniger Dinge gut zu machen, Entscheidungen schneller zu treffen und den Koordinationsaufwand zu reduzieren‘. OP Labs betont, dass das Unternehmen über eine mehrjährige finanzielle Reichweite verfügt.
Die Entscheidung beruht nicht auf finanziellen Schwierigkeiten. Vielmehr geht es darum, ‚weniger Dinge gut zu machen, Entscheidungen schneller zu treffen und den Koordinationsaufwand zu reduzieren‘.
Die betroffenen Mitarbeiter erhalten umfassende Unterstützung. Dazu gehören Abfindungen, die mindestens drei und maximal fünf Monatsgehälter umfassen, eine Fortführung der Krankenversicherung für sechs Monate und die Möglichkeit, die Arbeitslaptops zu behalten. OP Labs bietet zudem Hilfe bei der Jobsuche im Blockchain-Ökosystem an.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Layer-2-Netzwerk Base von Coinbase kürzlich auf eine eigene Architektur umgestellt hat. Dies hat den Wettbewerbsdruck auf Optimism erhöht.
Der native OP-Token verzeichnete im bisherigen Jahresverlauf einen erheblichen Wertverlust. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe lag der Kurs bei etwa 0,11 bis 0,12 US-Dollar, was einem Rückgang von über 55 % seit Jahresbeginn entspricht.




