Das auf Kryptowährungen spezialisierte Venture-Capital-Unternehmen Paradigm plant die Auflegung eines neuen Fonds mit einem Volumen von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar. Diese strategische Erweiterung zielt darauf ab, die Investitionstätigkeit über digitale Assets hinaus auf Zukunftsfelder wie Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik auszudehnen.
Mit dem neuen Fonds will Paradigm aufkommende Technologien finanzieren und reagiert damit auf die zunehmende Volatilität im Markt für virtuelle Assets sowie auf sich ändernde Investitionstrends in der Technologiebranche. Zwar wird das Unternehmen weiterhin in Krypto-Unternehmen investieren, der Schwerpunkt der neuen Kapitalallokation liegt jedoch auf diesen neuen Sektoren.
Obwohl Paradigm sein Engagement in Krypto-Unternehmen fortsetzen wird, plant die Firma, das neue Kapital in aufkommende Technologien zu investieren.
Das in San Francisco ansässige Unternehmen verwaltet derzeit Vermögenswerte von rund 12,7 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte Paradigm bereits bedeutende krypto-fokussierte Fonds aufgelegt, darunter einen 2,5 Milliarden US-Dollar Fonds im November 2021 und einen 850 Millionen US-Dollar Venture-Fonds für Frühphasen-Krypto-Projekte im Jahr 2024.
Paradigm sieht Synergien zwischen Krypto und KI, insbesondere im Bereich sogenannter „Agentic Payments“, bei denen KI-Agenten eigenständig Transaktionen durchführen. Diese Ausrichtung unterstreicht das bereits bestehende Interesse des Unternehmens an KI-Technologien.
Paradigm sieht Überschneidungen zwischen Krypto und KI, beispielsweise bei sogenannten „Agentic Payments“, also Transaktionen, die von autonomen KI-Agenten durchgeführt werden.
Die Firma hat bereits in der Vergangenheit Interesse an KI gezeigt, unter anderem durch eine Partnerschaft mit OpenAI. Gemeinsam entwickelten sie EVMbench, ein Tool zur Bewertung der KI-Leistung bei Aufgaben im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie.




