USA beschlagnahmen Krypto im Wert von 578 Mio. US-Dollar

Das US-Justizministerium hat im Rahmen einer Operation gegen Krypto-Betrug digitale Vermögenswerte im Wert von mehr als 578 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. Diese Maßnahme stellt einen bedeutenden Schritt im Kampf gegen grenzüberschreitenden Krypto-Betrug dar, der jährlich fast 10 Milliarden Dollar Schaden verursacht.

Die sichergestellten digitalen Vermögenswerte stammen laut US-Behörden von chinesischen transnationalen kriminellen Organisationen (TCOs). Diese Gruppen sollen US-Bürger gezielt mit betrügerischen Krypto-Investitions- und Vertrauensbetrugsmaschen, bekannt als „Pig Butchering“-Scams, angesprochen haben. Opfer wurden dazu überredet, legitime digitale Vermögenswerte zu erwerben und diese dann auf betrügerische Handelsplattformen der Kriminellen zu übertragen.

Schätzungen zufolge beläuft sich der jährliche Schaden für Amerikaner durch solche Betrügereien auf fast 10 Milliarden US-Dollar.

Die Operation wurde von der „Scam Center Strike Force“ des District of Columbia durchgeführt, einer Spezialeinheit, die im November ins Leben gerufen wurde. Diese Taskforce konzentriert sich auf die Bekämpfung von Krypto-Betrug aus Südostasien. Die Sicherstellungen und Einfrierungen erstreckten sich über einen Zeitraum von drei Monaten.

US-Staatsanwältin Jeanine Pirro betonte, dass die Beschlagnahmung von Kryptowährungen ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Taskforce ist. Ihre Behörde wird versuchen, die eingezogenen Mittel so weit wie möglich über den rechtlichen Prozess an die Geschädigten zurückzuführen.

Die Gelder sollen nicht zur Stärkung der „Strategic Bitcoin Reserve“ oder eines staatlichen Bestands digitaler Vermögenswerte verwendet werden.