Im dritten Quartal 2026 hat Coinbase trotz eines gesunkenen Umsatzes einen deutlichen Nettogewinn verzeichnet. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren vor allem Wertsteigerungen der eigenen Krypto-Bestände.
Coinbase hat im dritten Quartal 2026 einen Nettogewinn von 719 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz sank hingegen um 35 Prozent auf 1,22 Milliarden US-Dollar. Hauptverantwortlich für den hohen Gewinn waren Wertsteigerungen der eigenen Krypto-Bestände, die einen bilanziellen Gewinn von 715 Millionen US-Dollar einbrachten.
Das Handelsvolumen am Spotmarkt ging im Vergleich zum Vorquartal um acht Prozent auf 135 Milliarden US-Dollar zurück.
Dennoch konnte die Krypto-Börse ihren Marktanteil ausbauen und erreichte nach eigenen Angaben insgesamt 10,7 Prozent des weltweiten Krypto-Handelsvolumens.
Das Geschäft mit Prognosemärkten entwickelte sich positiv: Die auf ein Jahr hochgerechneten Einnahmen verdoppelten sich gegenüber dem Vorquartal und überschritten erstmals 200 Millionen US-Dollar.
Mit Stablecoins erzielte Coinbase im dritten Quartal 328 Millionen US-Dollar, was drei Prozent mehr als im Vorquartal entspricht. Dabei spielte der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin USDC eine große Rolle.
Trotz des Gewinnanstiegs im dritten Quartal bleibt die Kursentwicklung der Coinbase-Aktie schwach. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn 41,59 Prozent im Minus und notiert damit deutlich unter ihrem bisherigen Allzeithoch.




