Stellar-Integration in MetaMask: Was Nutzer wissen müssen

MetaMask hat Stellar am 29. Oktober offiziell als Standardnetzwerk hinzugefügt. Nutzer können Stellar-Adressen nun direkt aus ihren bestehenden Multichain-Konten ableiten.

MetaMask integrierte Stellar am 29. Oktober sowohl in MetaMask Mobile als auch in die Stellar Extension. Die Stellar-Adressen werden dabei aus der Wiederherstellungsphrase in bereits existierenden Multichain-Konten abgeleitet.

Für die Nutzung eines unfinanzierten Kontos zum Empfang von Assets wie USDC sind bestimmte Schritte erforderlich. Es wird eine Ersteinzahlung von mindestens 1 XLM für eine neue, unfinanzierte Adresse benötigt.

Gemäß den aktuellen Reserve-Regeln von Stellar muss ein gewöhnliches, nicht gesponsertes Konto 1 XLM sowie zusätzlich 0,5 XLM für jede gewöhnliche Trustline reserviert halten. Transaktionsgebühren erfordern ausgabebereites XLM, das über diesen Reservebetrag hinausgeht.

MetaMask warnt davor, dass bei einem Cross-Chain-Bridge-Vorgang, bei dem die Trustline bei Ankunft der Gelder fehlt, Mittel verloren gehen können.

Um Tokens wie USDC vorzubereiten, müssen Nutzer im Wallet ‚Manage Tokens‘ aufrufen, den gewünschten Token aktivieren und die Transaktion bestätigen.

Ein Token-Swap zwischen zwei bereits auf Stellar befindlichen Tokens kann in MetaMask automatisch eine Trustline erzeugen. Bei einem Cross-Chain-Swap in einen Nicht-Stellar-Token verlangt MetaMask hingegen, dass die empfangende Trustline zuvor manuell aktiviert wird.

Bei gewöhnlichen Stellar-Tokensendungen an einen Empfänger ohne erforderliche Trustline schlägt die Sendung laut MetaMask fehl. Alternativ erlauben die Netzwerkregeln von Stellar, dass ein anderes Konto die erforderlichen Reserven sponsert.