Die australische Kryptobörse BTC Markets plant, eine Lizenz für den Handel mit regulierten tokenisierten Real World Assets (RWAs) zu beantragen. Ziel ist es, eine lizenzierte Infrastruktur zu schaffen, die den Handel mit RWAs neben Kryptowährungen ermöglicht und die Markteffizienz steigert, was die globale Tokenisierungswelle widerspiegelt, die traditionelle Finanzmärkte und Blockchain verbindet.
Real World Assets (RWAs) umfassen physische oder traditionelle Finanzwerte wie Immobilien, Kunst, Rohstoffe, Unternehmensanteile und Anleihen. Durch die Tokenisierung werden diese Vermögenswerte auf einer Blockchain digital abgebildet, was ihren Handel erleichtert, Transaktionskosten senkt und neue Anlegergruppen erschließt.
Wir wollen eine lizenzierte Infrastruktur schaffen, die den Handel mit tokenisierten Aktien, Anleihen und anderen realen Vermögenswerten neben Kryptowährungen ermöglicht.
Der Markt für tokenisierte Vermögenswerte wird als vielversprechend eingestuft und könnte bis 2030 laut konservativen Schätzungen ein Volumen von 2 Billionen US-Dollar erreichen, mit Potenzialen, die von der Boston Consulting Group sogar auf 16 Billionen US-Dollar beziffert werden. Große Finanzinstitute wie BlackRock, Goldman Sachs und JPMorgan engagieren sich bereits in diesem Sektor.
BTC Markets hat die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) über die Lizenzanträge informiert. Klare regulatorische Rahmenbedingungen und eine lizenzierte Marktinfrastruktur werden als essenziell für die Entfaltung des vollen Potenzials der Tokenisierung angesehen.
Unternehmen wie Kraken mit ‚xStocks‘ und ‚xChange‘ sowie Robinhood mit angekündigten Plänen für tokenisierte Aktien im europäischen Markt zeigen die wachsende Akzeptanz und Konkurrenz im Bereich tokenisierter Vermögenswerte.




