Bitcoin-Mining: Schwierigkeit und Hashrate steigen

Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit ist am 29. Oktober deutlich angestiegen. Gleichzeitig verzeichnet das Netzwerk eine Erholung der Hashrate, während die Einnahmen der Miner auf ein Dreimonatstief gefallen sind.

Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit stieg am 29. Oktober um 5,54 % an und erhöhte sich laut Nodewitness-Daten von 140,58 Billionen auf 148,36 Billionen. Dies folgte auf eine vorherige Steigerung um 5,92 % am 16. Oktober.

Trotz eines branchenweiten Trends hin zu Infrastrukturen für künstliche Intelligenz haben Miner die Rechenleistung des Netzwerks ausgebaut. Nach Angaben von Jamie Coutts, dem Chef-Kryptoanalysten von Real Vision, stieg die Hashrate seit dem 17. Juli im Laufe von 102 Tagen um 21 %. Dadurch wurden circa 185 Exahashes pro Sekunde hinzugefügt, womit die Rechenleistung den höchsten Stand seit sieben Monaten erreicht hat.

Jamie Coutts bewertet den Zuwachs an Rechenleistung als Stärkung der Netzwerksicherheit, da ein Angriff auf das Bitcoin-Netzwerk teurer wird.

Die Erholung der Rechenleistung hat den Wettbewerb um Block-Belohnungen verstärkt und zu sinkenden Einnahmen geführt. Die Mining-Einnahmen sind auf etwa 33 US-Dollar pro Petahash pro Sekunde täglich gefallen, was den niedrigsten Stand seit August darstellt.

Die steigende Schwierigkeit vergrößert die Kluft zwischen effizienten und schwächeren Betreibern. Ältere Geräte können bei Stromkosten von 6 Cent pro Kilowattstunde ihre Stromrechnung nicht mehr decken.