Canary Capital plant mit dem Canary Staked INJ ETF den ersten regulierten Staked-INJ-ETF in den USA. Das Produkt soll an der Nasdaq gehandelt werden und erfordert eine Genehmigung der SEC.
Canary Capital hat eine Änderung des S-1-Registrierungsformulars eingereicht, um den Canary Staked INJ ETF unter dem Ticker INJC an der Nasdaq zu etablieren. Das ursprüngliche Formular wurde im Juli 2025 eingereicht, die Änderung folgte am 23. Oktober 2026. Für die Einführung ist eine offizielle Genehmigung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC erforderlich.
Der Fonds zielt darauf ab, US-Investoren den Besitz des Tokens INJ sowie das Sammeln von Staking-Belohnungen zu ermöglichen, ohne dass eine Krypto-Wallet erforderlich ist. Dabei soll der Fonds INJ halten und mindestens 90 Prozent seiner Vermögenswerte über Drittanbieter staken.
Anstatt Staking-Belohnungen als Bargeld an die Aktionäre auszuzahlen, plant der Fonds, die Nettobelohnungen zu reinvestieren und so den Aktienkurs zu beeinflussen.
Für die Verwaltung des Fonds fällt eine jährliche Managementgebühr von 1,10 Prozent an. Zudem werden 30 Prozent der Staking-Belohnungen für Gebühren verwendet. Um die 21-tägige Sperrfrist des Injective-Netzwerks zu bewältigen, hält der Fonds einen Teil der Liquidität für Rücknahmen zurück.
Die Injective Foundation hat eine anfängliche Startinvestition von bis zu 15 Millionen US-Dollar in ETF-Anteilen zugesagt, welche in INJ statt in US-Dollar ausgezahlt wird. Regulierte INJ-Anlagen existieren indes bereits in Europa, wo 21Shares im Jahr 2024 das Produkt AINJ auf den Markt brachte.
Im Filing benannte Risiken umfassen Preisschwankungen von INJ, netzwerkspezifische Risiken wie Strafen für Validatoren, operative Risiken durch Drittanbieter sowie Liquiditäitätsdruck durch die 21-tägige Sperrfrist. Ein konkreter Zeitplan für eine Entscheidung der SEC geht aus den Details des Filings nicht hervor.




