KuCoin zieht sich aus Russland und Belarus zurück

Die Krypto-Börse KuCoin hat angekündigt, sich aus dem russischen und belarussischen Markt zurückzuziehen. Alle Produkte, Dienste und Funktionen werden für Nutzer aus diesen Ländern mit sofortiger Wirkung eingestellt. Hauptgrund für diesen Schritt sind Compliance-Bedenken.

In einer offiziellen Erklärung auf X hat die Krypto-Börse KuCoin bekannt gegeben, dass sie sämtliche Dienste für Nutzer aus Russland und Belarus einstellt. Die Plattform reagiert damit auf regulatorische Vorgaben und interne Richtlinien.

Compliance steht im Zentrum unseres Handelns und bestimmt, wo und wie wir unsere Dienste anbieten.

Betroffene Nutzerinnen und Nutzer erhalten zeitnah eine Benachrichtigung. Diese enthält detaillierte Anleitungen zur ordnungsgemäßen Kontoauflösung sowie Angaben zu geltenden Fristen für die Abwicklung.

Bei dem Prozess haben ein geordneter Übergang, das Schließung von offenen Positionen sowie die sichere Auszahlung aller verbleibenden Vermögenswerte oberste Priorität für die Handelsplattform.

Mit diesem Schritt ist KuCoin bereits die dritte große Krypto-Börse, die den Markt im selben Monat verlässt. Zuvor hatten in demselben Zeitraum auch die Plattformen Bitget und MEXC entsprechende Einschränkungen und Marktaustritte verkündet.

Trotz dieser kontinuierlichen Rückzüge internationaler Börsen verschwindet der Krypto-Handel in Russland keineswegs vollständig. Ab dem 1. Dezember plant die Sberbank als einer der ersten lizenzierten Anbieter, den Handel und die Verwahrung von Bitcoin, Ether und USDT anzubieten.