Shopify und Coinbase haben eine Fallstudie über den Commerce Payments Protocol veröffentlicht. Das System ermöglicht berechtigten Händlern die Akzeptanz von USDC-Zahlungen über Shopify Payments. Ziel ist es, die Blockchain-Technologie für den Nutzer vollständig unsichtbar zu machen.
Am 29. Oktober veröffentlichten Shopify und Coinbase eine gemeinsame Fallstudie über das neu entwickelte Commerce Payments Protocol. Dieses System erlaubt es berechtigten Händlern, USDC-Zahlungen über Shopify Payments zu akzeptieren.
Bei diesem Bezahlmodell bezahlen Kunden mit einem Dollar-Stablecoin, während Händler ihre Auszahlungen auf Wunsch in ihrer lokalen Währung erhalten können. Die Blockchain-Technologie soll dabei für den Nutzer unsichtbar bleiben, weshalb Händler weder Smart-Contract-Tools verwalten noch eigene Krypto-Wallets betreiben müssen. Zudem wird eine Null-Kunden-Gas-Gebühr genannt, die jedoch nicht mit einem Fehlen von Händlergebühren oder anderen Kosten verwechselt werden darf.
Das System ermöglicht berechtigten Händlern, USDC-Zahlungen zu akzeptieren, und sorgt dafür, dass die zugrundeliegende Blockchain-Technologie für den Endnutzer unsichtbar bleibt.
Konkrete Kennzahlen aus einem Dashboard mit Stand zum 2. Oktober verdeutlichen die bisherige Nutzung. Zu diesem Zeitpunkt wurden mehr als 42 Millionen US-Dollar an netto abgewickelten Zahlungen verzeichnet. Gleichzeitig registrierte das Dashboard über 448.000 einzelne Zahlungen.
In Bezug auf diese Kennzahlen weist der zugrundeliegende Text darauf hin, dass die Werte die Aktivität über das gesamte Protokoll hinweg abbilden. Sie dürfen daher nicht fälschlicherweise als reine Shopify-Verkäufe oder Shopify-Bestellungen interpretiert werden.
Dennoch bleiben Themen wie die konkrete Verfügbarkeit, Händlerberechtigung, Wechselkursbedingungen und Bearbeitungsgebühren weiterhin wichtig. Darüber hinaus sind automatisierte und auf Stablecoins basierende Zahlungen bestimmten kommerziellen Risiken ausgesetzt.
Zu den genannten Risiken im Betrieb zählen unter anderem falsche Empfänger, Betriebsausfälle, Liquiditätsengpässe sowie eine uneinheitliche Compliance bei der Zahlungsabwicklung.




